Verkauf & Nachfolge

    Wie bereite ich den Verkauf oder die Nachfolge meiner Rehaklinik vor?

    Der Verkauf oder die Nachfolge beginnt mit einer ehrlichen Standortbestimmung, bevor Interessenten kommen. Schwachstellen, die Sie selbst kennen und angehen, kosten in der Verhandlung weniger als solche, die ein Käufer findet.

    2 Min. Lesezeit
    Symbolbild: ein älterer und ein jüngerer Mann im Sakko gehen gemeinsam auf den Eingang einer Rehaklinik zu – steht für Generationenwechsel, Verkauf und NachfolgeKI-generiert – zur Veranschaulichung
    Inhalt
    1. Was Käufer und Nachfolger prüfen
    2. Nachfolge heißt auch: Was soll bleiben?
    3. So gehen Sie vor

    Was Käufer und Nachfolger prüfen

    Bei einer Reha-Einrichtung zählt neben Finanzen und Verträgen vor allem der Betrieb. Wer diese Punkte vorher kennt, geht mit Überblick in die Gespräche.

    BereichFrage vor dem Verkauf
    Belegung und ZuweisungWie stabil ist die Belegung, und wie abhängig ist sie von einzelnen Zuweisern oder Kostenträgern?
    Kostenträgermix und VergütungWie breit ist der Mix, und wie verlässlich sind die Vergütungssätze?
    Qualität und StrukturanforderungenSind die Strukturanforderungen erfüllt, und wo steht jede Fachabteilung im Parameter Qualität (siehe Beitrag zur DRV-Einrichtungsauswahl)?
    Personal und FührungWie verlässlich ist das Team, und wer trägt Verantwortung, wenn der Inhaber ausscheidet?
    Prozesse und InvestitionsbedarfWelche Abläufe sind dokumentiert, und welche Investitionen stehen in den nächsten Jahren an?

    Nachfolge heißt auch: Was soll bleiben?

    Bei inhabergeführten Häusern geht es um mehr als einen Preis: um Haltung, Team und die Rolle in der Region. Wer früh beginnt, kann die Einrichtung unabhängig von einzelnen Personen aufstellen und klären, was über die Übergabe hinaus Bestand haben soll. Ob die Nachfolge in der Familie, im Management oder bei einem neuen Partner liegt, ist dann eine bewusste Wahl.

    Solche Anliegen lassen sich als feste Kriterien festlegen, etwa der Erhalt des Standorts, der Arbeitsplätze, des Namens oder des Leitbilds. Die vertragliche Absicherung übernehmen Ihre Rechtsberater; Rechts- und Steuerfragen sowie formale Gutachten laufen über Ihre Berater oder abgestimmte Partner.

    Kirchliche und gemeinnützige Träger ordnen ihr Portfolio oft aus anderem Anlass neu: Einrichtungen werden zusammengeführt, abgegeben oder an einen neuen Träger übergeben. Hier gehören Auftrag, Leitbild und Versorgungsauftrag von Anfang an zur Entscheidung, abgestimmt mit Gremien, Aufsicht und Trägervertretern.

    So gehen Sie vor

    1. Standortbestimmung: Wo steht die Einrichtung heute, aus Sicht eines Käufers?

    2. Schwachstellen rechtzeitig angehen, vor allem bei Belegung, Qualität, Personal und Kostenstruktur.

    3. Unterlagen und Kennzahlen belastbar aufbereiten.

    4. Kriterien festlegen: Was soll bei einem Verkauf oder einer Übergabe erhalten bleiben?

    5. Erst dann mögliche Partner ansprechen, und nur mit Ihrer Zustimmung.

    RehaSynergy begleitet diesen Weg mit dem reha:check, bundesweit tätig und ausschließlich auf Rehabilitation spezialisiert. Wir handeln anlassbezogen und in Rücksprache mit Ihnen. Ihre Daten bleiben in Ihrem Mandat, auch gegenüber unseren Gesellschaftern, und jede Anfrage prüfen wir vor Annahme auf Interessenkonflikte.

    Weiterlesen: Was die Budgetentwicklung für Verkauf und Nachfolge heißt · Mehr zum reha:check

    Die Entscheidung bleibt bei Ihnen. Ein vertrauliches Erstgespräch vereinbaren Sie über unseren Kontaktbereich oder telefonisch unter 030-530 055 200.

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    Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, wie wir Ihre Einrichtung stärken können.